Deutsche Literaturgesellschaft

Tradition und Moderne

Die Deutsche Literaturgesellschaft Berlin hat ihren Sitz auf historischem Boden: Wo heute unser Verlagssitz ist, befand sich einst das »Romanische Café«, der berühmteste Treffpunkt der Literaten, Journalisten, Theater- und Filmleute im Berlin der Zwanziger Jahre. Vis-à-vis der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, dort, wo heute das Europa-Center steht, verkehrten im bevorzugten Künstler- und Intellektuellentreff unter anderem Stefan Zweig, Erich Kästner, Ernst Deutsch, Gottfried Benn, Joachim Ringelnatz, Irmgard Keun und Grete Mosheim, Billy Wilder und Erich Maria Remarque.

    Autoren, die verfolgt wurden und deren Bücher bei der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten verbannt wurden
  • Alexander Roda Roda
  • Alfred Döblin
  • Alfred Flechtheim
  • Alfred Kerr
  • Alfred Polgar
  • Anton Kuh
  • Bertolt Brecht
  • Billy Wilder
  • Bruno Cassirer
  • Christian Schad
  • Egon Erwin Kisch
  • Else Lasker-Schüler
  • Emil Orlik
  • Erich Kästner
  • E.M. Remarque
  • Ernst Deutsch
  • Ernst Toller
  • Franz Molnár
  • Franz Werfel
  • Friedrich Hollaender
  • George Grosz
  • Gottfried Benn
  • Grete Mosheim
  • Hanns Eisler
  • Hugo Lederer
  • Irmgard Keun
  • Joachim Ringelnatz
  • Klabund
  • Mascha Kaléko
  • Max Liebermann
  • Max Oppenheimer
  • Max Slevogt
  • Otto Dix
  • Rudolf Steiner
  • Stefan Zweig
  • Sylvia von Harden
  • Trude Hesterberg
  • Willi Kollo
  • und viele andere mehr…

In einer vielbeachteten Initiative erinnern wir in unserem Buchverlag an das Romanische Café und seine Autoren. In unserer neu aufgelegten »Bibliothek des Romanischen Café« veröffentlichen wir nicht nur Bücher, die das Café, seinen Alltag und seine Schriftsteller (und was nach dem Krieg aus ihnen wurde) zum Thema haben. Wir veröffentlichen über einen Zeitraum von mehreren Jahren auch besonders wertvolle Werke, die der Bücherverbrennung oder der Verbannung zum Opfer fielen – gegen das Vergessen.

Das Romanische Café – Die Deutsche Literaturgesellschaft

Das Romanische Café war aber auch erste Anlaufstelle für werdende Autoren, die erste Kontakte suchten. Dieser Tradition fühlen wir uns bis heute verpflichtet. So steht in der Satzung der Deutschen Literaturgesellschaft:

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung deutschsprachiger Literatur und die Förderung neuer Autoren.

Unser Verlagsprogramm.html ist eine ausgewählte Mischung bekannter Schriftsteller, prominenter Personen des Zeitgeschehens und neuer Autoren, die wir in einem interessanten Umfeld vorstellen.

Schon seit jeher hatte jede Verlegerpersönlichkeit den Anspruch, neben seinen »Zugpferden«, den berühmten Autoren, auch (noch) unbekannte Schriftsteller zu fördern. Nur so konnten diese eine Chance erhalten, auf dem Markt wahrgenommen zu werden – und nur so entstanden auch die nächsten »Großen« von morgen.

Während heute die meisten Verlage nur noch auf Bestsellerjagd sind und fast ängstlich dem Mainstream folgen, halten wir an dieser alten verlegerischen Tradition fest. Schon in der Satzung der Deutschen Literatur- und Verlagsgesellschaft ist die Zielrichtung klar vorgegeben.

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, möglichst vielen Autoren und guten ausgewählten Büchern eine Chance zu geben. Dabei achten wir auf ein ausgewähltes Programm. Nur so stellen wir sicher, dass Ihr Buch auch das richtige Umfeld findet, in dem es die Aufmerksamkeit von Presse, Buchhandel und Lesern findet, die es verdient.

Von den rund 550 monatlich angebotenen Manuskripten schaffen es letztendlich nur vier oder fünf zur Veröffentlichung als Buch.

Wir veröffentlichen ausgewählte Manuskripte folgender Genre:

  • Belletristik (Romane etc.)
  • Lyrik und Prosa
  • Fantasy
  • Frauenliteratur
  • Erotik
  • Krimi
  • Bücher zu Glaubensfragen und Religion
  • Lebenserinnerungen und Memoiren
  • Kinder- und Jugendbücher
  • Sachbuch
  • Reiseliteratur
  • Auseinandersetzungen mit aktuellen gesellschaftlichen Themen

Imprint-Verlage

Imprint-Verlage sind Verlage mit einem eigenständigen Programm, eigenem Auftritt und einer eigenen Führungsstruktur. Wirtschaftlich sind sie dem »Mutterverlag« angegliedert.

IKO-Verlag Berlin

Zu einzelnen Genres veröffentlichen wir Reihen, für Fachpublikationen aus dem kulturell-soziologischen Umfeld führen wir den Wissenschafts- und Fachbuchverlag »IKO-Verlag Berlin«, der auf eine mehr als 30-jährige Tradition zurückblicken kann. Seit seiner Gründung ist es Ziel der verlegerischen Arbeit, innovative Theorie- und Diskussionsansätze sowie Handlungsstrategien publizistisch zu fördern, die der internationalen Bedrohung oder Zerstörung personaler, sozialer, ökologischer und kultureller Strukturen und Lebenswelten entgegenwirken. So ist es ein Anliegen des IKO-Verlages, Verständnis für interkulturelle wie intrakulturelle Problemsituationen und Lebensentwürfe zu wecken sowie Handlungsstrategien zur Veränderung aufzuzeigen.

Verrückter Yogi Verlag & Yogi Zitrone Verlag

Für Themen rund um den Buddhismus führen wir den »Verrückten Yogi Verlag« und den »Yogi Zitrone Verlag« in Bochum.

Weil es im deutschsprachigen Bereich entweder sehr unvollständige Bücher über die diversen Buddha-Aspekte gibt oder aber fachlich nur unverständlich formulierte Bücher zu kaufen sind, dass Praktizierende ohne mehrjähriges Indologie- oder Tibetologie-Studium schwerlich folgen können, kam der Entschluss, ein eigenes engagiertes Programm auf die Beine zu stellen. Susa Nientiedt, Heidrun Bartik und Andrea Wiemeyer kümmern sich in Bochum mit ihrer Mannschaft um ein engagiertes Programm, dass der Schwemme überromantischer, verfälschender oder humorloser Erfahrungsberichte von Laien-Praktizierenden entgegensteht – mit amüsanten und realistischen Anthologien, Ratgebern und Erfahrungsbüchern.

Der erste Schritt: Senden Sie uns Ihr Manuskript

Unser Modell des Publizierens ist wohl einzigartig: Neben dem klassischen Verlegen bekannter und unbekannter Autoren, neben einem profilierten Programm von Prominenten und Klassikern geben wir neuen und unbekannten Autoren die Chance, ihr Buch zu publizieren. Dadurch werden auch Bücher, die keinen Promi-Bonus genießen, von der Öffentlichkeit wahrgenommen, vom Feuilleton besprochen oder in der Presse diskutiert.

Dabei ist es neben dem Produzieren eines handwerklich schönen Buches und dem Umsetzen Ihrer Wünsche und Vorstellungen für »Ihr Baby« vor allem eine Dienstleistung, die uns auszeichnet: Wir investieren kräftig in die Werbung für Buch & Autor. Denn drucken kann jeder, aber ein Buch und seine Autorin, seinen Autor bekanntmachen, das schaffen nur wenige. Und wenn Sie vergleichen, können Sie schnell feststellen, welcher Verlag Erfolge hat und welcher sie nur verspricht. Wir sind, das dürfen wir in aller Bescheidenheit behaupten, der Verlag mit der wohl umfangreichsten Werbung für Buch und Autor. Immer wieder gelingt es uns, unsere Autoren in Talkshows, in Zeitungen wie BILD, Süddeutsche, DIE ZEIT, in Magazine wie FOCUS und SPIEGEL oder in Sendungen wie Kerner und in die öffentlich-rechtlichen Sender (ARD und ZDF) sowie ins Privatfernsehen zu bringen.

Wir nehmen nicht jedes Buch, und dafür bitten wir um Verständnis. Unser Programm ist ein ausgewähltes und soll es bleiben, denn nur so geht für alle das Konzept auf. Wir prüfen jedes eingereichte Manuskript und erstellen neben einem internen Lektoratsgutachten auch eine Wirtschaftlichkeitsanalyse. Viele Projekte können wir zu 100% finanzieren, bei manchen kann es sein, dass eine Kostenbeteiligung durch den Autor/die Autorin notwendig ist, damit wir gemeinsam die Investition in die Werbung leisten können. Wir möchten möglichst vielen Manuskripten eine Chance geben, den Erfolg auf dem Buchmarkt zu testen, aus diesem Grund haben wir uns zu diesem Modell entschlossen und der Erfolg und viele positive Autorenreaktionen geben uns Recht.

Dies sollte Ihre Sendung an uns beinhalten:

  • einen Ausdruck des Manuskripts
  • wenn Sie mögen Informationen über Sie als Autorin/Autor

Senden Sie Ihr Manuskript an:

Deutsche Literaturgesellschaft
Das Eingangslektorat
Tauentzienstr. 11
D-10789 Berlin

Sie haben auch die Möglichkeit, Ihr Manuskript per Mail zu senden. Wir können alle Formate lesen (PDF, Word, usw.). Bitte senden Sie wenn möglich das komplette Manuskript, damit wir uns einen Gesamteindruck machen können und sich die Wartezeit für Sie verkürzt. Manuskripte@Deutsche-Literaturgesellschaft.de

Sie erhalten von uns nach wenigen Tagen eine Eingangsbestätigung, damit Sie wissen, dass Ihr Manuskript gut angekommen ist. Da wir uns mit der Prüfung Ihres Textes genügend Zeit lassen möchten, rechnen Sie bitte mit zwei bis drei Wochen bis zu einem endgültigen Entscheid.

Weil immer etwas in der Post verloren gehen kann, senden Sie bitte nur Kopien, keine Originale. Wünschen Sie eine Rücksendung Ihres Manuskripts, legen Sie Ihrem Schreiben bitte 5 EUR bei, denn wir versenden Manuskripte ausschließlich per Einschreiben, damit sie sicher bei Ihnen ankommen. Ihre Daten, Manuskripte und Pseudonyme werden von uns vertraulich behandelt. Ihr Urheberrecht bleibt zu jeder Zeit gewahrt. Tipps, wie Sie Ihr Manuskript schützen können…


Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Viele Autoren, die heute weltberühmt sind, wären nie so weit gekommen, wenn sie nicht den ersten Schritt getan hätten. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Deutsche Literaturgesellschaft intensiv mit jedem eingesandten Manuskript. Nutzen Sie Ihre Chance! Selbstverständlich sind uns auch deutschsprachige Manuskripte aus anderen Ländern (Schweiz, Österreich, Welt) willkommen.
Manuskript einsenden…



Autorenstimmen

Die Freude ist riesengroß, um nicht zu sagen überschäumend!!!


Erika Kind
aus Liechtenstein, Autorin des Buches »Wie das Leben schreibt…«


Wir waren am Freitag auf der Buchmesse! Wir haben den Stand der Deutschen Literatur- und Verlagsgesellschaft gesehen. »Haruka…« war da! Nicoleta war außer sich vor Freude. Herr Smolny, ich will Ihnen was sagen, und Sie müssen mir aufs Wort glauben: Sie sind der beste Verlag für uns! Wir sind so zufrieden mit Ihnen! Danke für diesen Job! Großes Kompliment!


Familie der Autorin Nicoleta Craita Ten'o